Freundschaften zwischen Miez & Mops

Das alte Sprichwort , wie Hund und Katz, ist mit Sicherheit entstanden, weil das Verhältnis zwischen diesen zwei grundverschiedenen Spezies, die in keinster Weise, die gleiche  Sprache sprechen, nicht immer von freundschaftlichen Banden geprägt ist.

 Mein erster Hund Wisky, liebte seinen Kater Charlie über alles, doch die Liebe zu Katzen hörte an der Grundstücksgrenze bzw.am Zaun auf.

Fremde Katzen hatten weder in seinem  Garten noch in seinem Revier was zu suchen, diese wurden kompromisslos verjagt.

Auch Dobermann-Hündin Lady, die mit unseren Katern aufwuchs, war von fremden Katzen wenig begeistert.

Nachfolgerin unserer Lady, Schäferhündin Grace, akzeptierte das Dasein unserer zwei Kater, obwohl sie mit 8 Wochen zu uns kam, nicht mal in unserer Wohnung.

Das ein Mops nicht mit anderen Hunderassen zu vergleichen ist, hört man immer wieder.

Doch wir können zumindest von unseren Mopsdamen und Möpsen, die wir kennen und die ebenfalls in einem Miez&Mops-Haushalt leben, sagen, das dies definitiv zutrifft.

Unsere Kater sind hundeerfahren und lernten, in der Zeit wo wir den einen oder anderen Urlaubs-u.Pflegehund beherbergten, so einige kennen.

Bei jedem Hund brauchten sie so ihre Zeit um  diesen zu akzeptieren und gelegentlich wurden von unseren Katern auch schon mal die Krallen eingesetzt, um Hund klar zu machen, das er nix zu melden hat.

Doch als Mops bei uns Einzug hielt, staunten wir nicht schlecht, da es von Anfang an sehr harmonisch verlief und nur selten das Hausrecht angezeigt wurde.

Ob es nun daran liegt, das die Rasse Mops sehr sozial ist und liebenswerte Charakterzüge aufweist(Ausnahmen bestätigen die Regel)und meist versucht, sich überall anzupassen oder ob es daran liegt, das Mops nicht im geringsten nach Hund riecht und dieses für die Katzennase vielleicht erträglicher ist, darüber sind auch wir uns nicht einig.

Vor einigen Monaten zog in unserer direkten Nachbarschaft ein neuer vierbeiniger Nachbar ein, ein getigerter Kater namens Xaver.

Und dieser kleine Kerl ist seitdem für unsere Mädels von großem Interesse.

Anfangs hatte Xaver noch ein wenig Scheu, doch die letzte Zeit scheint er doch gemerkt zu haben, das von Tami und Kira, keinerlei Gefahr ausgeht  und er wird immer mutiger und lässt sich zwischenzeitlich schon zu kleinen Fang-Spielen animieren.

 

Mieze-Kater Xaver

Und hier kommen einige Bilder, Gott sei Dank, hatte ich ausnahmsweise mal die Kamera parat, die vielleicht den Anfang einer Miez& Mops-Freundschaft über die Grundstücksgrenze hinaus, erahnen lassen:

Am meisten freut sich unsere Kira, wenn Xaver unseren Weg kreuzt, da sie noch sehr verspielt ist und endlich jemanden in der Nähe hat der auf ihre Spielaufforderungen eingeht.

Beim Fangen-Spiel sind die Regeln absolut geklärt , Xaver fängt und Kira lässt sich fangen.Ihm scheint es auch Spass zu machen, er ist ja gerade mal so 6 Monate alt und vom Spieltrieb sind sie beide fast gleich veranlagt.

Stundenlang könnte ich den Beiden zuschauen und meine Lachmuskeln werden immer recht beansprucht, vor allem dann, wenn Xaver meint, mit unserer Tami funktioniert das genauso.

Klein Xaver versteht dann  überhaupt nicht, warum Tami sich nicht von ihm fangen lässt und einfach stehen bleibt.

Na, Du Mops, geht noch eine Runde???

Mittlerweile ist die Spielerei von Kira und Miezekater Xaver fast schon ein tägliches Ritual.

Unsere Tami beobachtet das wilde Treiben immer in Ruhe von der Ferne, ab und an schaut sie halt mal nach dem Rechten.

Ganz wurscht scheint er ihr jedoch nicht zu sein, denn beim nächsten Gassigang oder am nächsten Tag, muß sie doch nachprüfen, ob der kleine freche Kater noch da ist.