Unser Zuchtziel

Wir wünschen uns , für die Zukunft der Rasse Mops, das diese wieder ohne gesundheitliche Einschränkungen der Atmung, ihrem fröhlichen Naturell nachgehen kann.

 

Zu einer gesunden Atmung gehört auch, das der Mops gesunde, funktionierende Gelenke hat (HD,ED,PL), gesunde Augen hat, das sein Herz gesund ist & das seine Wirbelsäule keine Deformationen aufweist (Keilwirbel,Blockwirbel).

 

Ebenso möchten wir im Laufe der Zeit, durch gezielte Verpaarungen erreichen, das die Nasenfalte, die bei so manchem Mops für Probleme ( Entzündungen, hervorrufen von Augenproblemen, durch teilweise nach innen verlagerte Härchen) sorgt, sich in geteilter Optik präsentiert .

 

Ebenfalls wünschen wir uns für diese Rasse etwas mehr Nase, jedoch in einem Ausmaß, das man noch erkennen kann, das es sich um einen Mops handelt & sein Gesamterscheinungbild nicht komplett verfälscht wird.

 

Was uns genauso wichtig ist, ist die Größe , wir möchten das die Rasse , die schon immer ein Begleithund kleiner Größe gewesen ist , auch ein Kleinhund bleibt.

Der Mops  wurde seit Standarderhebung nie  größer als maximal 32 cm gezüchtet & das soll auch so bleiben.

Heutzutage sieht man schon viele, die teilweise eine Schulterhöhe von 35 cm & mehr aufweisen... das sind für uns keine Möpse mehr !

 

Zum Thema Farben:

Ein gesunder, typvoller Mops, hat keine Farbe!!!

Unter den gängigen Farben die im Standard verankert sind, wie schwarz, silber ( zu der es komischerweise keine Beschreibung & kein Bildmaterial gibt) , beige in sämtlichen Nuancen- von hell sandfarben bis kräftiges beige (aprikot) & der Farbe steingrau, die  nicht aufgeführt, jedoch anerkannt wird, haben wir uns auch in die Farbe silbergrau verliebt .

 

 

 

 

 

Sportlichkeit

Sportlichkeit ist ein weit dehnbarer Begriff und jeder hat eine andere Ansicht zu diesem.

Unter Sportlichkeit beim Mops, verstehe ich, das er seinen natürlichen Bewegungen und der Körperpflege, uneingeschränkt nachgehen kann.

Das er dies kann, muß  der gesamte Körperbau dementsprechend beschaffen und seine Gelenke gesund sein.

 

Ich möchte keinen Winhund, keinen Jagdhund oder eine andere Rasse, die für vielerlei sportliche Aktivitäten durch züchterische Einwirkungen prädestinierter sind, ich möchte einfach einen Mops der Freude an der Bewegung an sich hat und auch dazu in der Lage ist!

PL-HD und ED-Freiheit

 Wie oben geschrieben sollte sich Mops mit Freude bewegen können und auch körperlich dazu in der Lage sein.

Dies setzt vorraus, das auch seine Gelenke, sprich PL,HD und ED , gesund sind!!!

 

Sich bei der Zucht auf eine Komponente zu versteifen und vieles andere ausser Acht zu lassen, halte ich persönlich für falsch und nicht förderlich für eine Rasse.

 

Das Hauptmerk und das Hauptproblem des Mopses(nicht jeden Mopses) ist die Atmung, doch glaube ich nicht, das  einer Rasse geholfen ist, wenn man nur speziell auf diese Problematik eingeht.

Der Mops möchte nicht nur ohne Probleme atmen können, er möchte auch laufen, springen und sich bewegen können!

 

Aus meiner Sicht gibt es leider noch viel zu wenige Züchter, die in ihren züchterischen Bemühungen die Tatsache miteinfließen lassen, das ein Mops nur ein unbeschwerteres Leben führen kann, wenn die gesamte Gesundheit beachtet wird, zu der eben auch gesunde  Gelenke gehören!

Leistungsfähigkeit

Leistungsfähigkeit bedeutet für mich nicht, je mehr Welpen eine Hündin zur Welt bringen kann, desto besser!

Nein, eine Mopshündin soll dazu in der Lage sein, ihre Welpen auf natürlichem Wege, ohne Kaiserschnitt, auf die Welt bringen können !!!

 

Beim Mops, wie auch z.B bei französischen Bulldoggen oder anderen brachyzephalen Rassen, kommt es des öfteren vor, das dies nicht auf natürlichem Wege geschehen kann.

Grund hierfür sind meist zu große Köpfe, zu breite Schultern oder Deckrüden die in keiner Realitation zur Mutterhündin stehen.

 

Ich persönlich achte sehr darauf, das die ausgewählten Deckrüden, anatomisch zu meinen Hündinnen passen und auch harmonisieren.

Sowohl die in unserer Zucht gestandene Tami, sowie unsere Kira, unsere Nachwuchshündin Carla & unsere Griselda,  haben ihre Welpen ohne Kaiserschnitt zur Welt gebracht.

Charakterstärke und gute Wesensveranlagung

Charakterstärke und gute Wesensveranlagung gehen meist Hand in Hand und sollten auch bei einem reinen Gesellschafts-bzw.Kleinhund vorhanden sein.

 

Ich habe den Mops als liebevollen Begleiter kennengelernt, der sich durch nichts erschüttern lässt, vor nichts Angst hat und auch gerne mal  seinen Dickkopf und auch sein kluges Köpfchen gelegentlich einsetzt.

 

Ein Hund bzw.auch ein Mops zeigt für mich Charakter, wenn er auch mal gesagte Kommandos hinterfragt und nicht von der Brücke springt, wenn sein Besitzer dies möchte.Genau dies schätze ich besonders an dieser Rasse und dies sollte auch so bleiben!

Sehr gutes Sozialverhalten

In fast jedem Mopsbuch wird der Mops als liebevoller Clown, sehr sozial und verträglich beschrieben.

Dies ist er eigentlich auch, doch jeder Mops ist ein Individuum und jeder entwickelt sich anders.

Und da dies so ist, gibt es durchaus auch Möpse, von denen man nicht immer behaupten kann, das sie ein sehr gutes Sozialverhalten an den Tag legen.

Für mich ist es wichtig, das nicht nur die bereits genannten Gesichtspunkte erreicht werden, sondern auch das soziale Verhalten des Mopses zu erhalten und weiter zu fördern.

Diesbezüglich lege ich Wert darauf, das dies bei meinen Hündinnen und auch bei den zukünftigen Deckpartnern vorhanden ist.

 

 

gesunde Augen

Der Mops besteht nicht nur aus Haut und Knochen, sondern er hat auch Augen.

Es gibt vielerlei Augenerkrankungen die nun mal vererbbar sind und die durchaus auch beim Mops vorkommen können.

Beispiele:

Katarakte, Kolobome, Entropium, Ektropium, Progressive Retina Artrophie und einige andere....

Diese sind zum Teil auch generationsübergreifend vererbbar und man kann sie nur ausschließen, indem man auch darauf züchterisch eingeht und dies untersuchen lässt.

Es ist allerdings nicht damit getan, mal schnell beim TA mit dem Lämpchen nachschauen zu lassen,da viele Augenerkrankungen tiefgründig sitzen,  benötigt man hierfür spezielle Gerätschaften, die das komplette Augen durchleuchten und sehr tiefgründig sehen können.

 

freie Atmung

Was bedeutet freie Atmung?

 

Für mich bedeutet es, das sich Mops egal in welchem Tempo, fortbewegen kann, ohne das er unter Atemnot zusammenbricht.

Ich habe schon so manchen Mops gesehen, der alleine nur beim stillsitzen und Nichtstun fast keine Luft mehr bekommen hat!

Das Hauptproblem kurzköpfiger Rassen ist die Atmung, die durch bestimmte körperliche Begebenheiten, speziell im Rachen-Nasenbereich vorkommend, negativ beeinflußt wird.

 

Leider wird in letzter Zeit immer wieder behauptet, das Möpse mit langer Nase diesem nicht ausgesetzt sind, das aber realisitisch nicht ganz der Wahrheit entspricht.

 

Sicherlich ist eine Tendenz zu etwas mehr Nase anzustreben, doch eine Garantie, das diese Erkrankung nicht vorkommen kann gibt es auch unter Anbetracht dieser züchterischer Bemühungen, nicht!

 

Es wird , aus meiner Sichtweise, noch viele Jahre dauern, bis man unter positiven Zuchtbemühungen, einer Auswahl an geeigneten Hunden zur Weiterzucht  und einer notwendigen verbandsübergreifenden Zusammenarbeit von Züchtern dieser Rasse, dieser Erkrankung den Kampf ansagen kann.

freie Nase

Hier möchte ich gezielt die Nasenfalte ansprechen.

 

Dies ist  eine zum Teil gesundheitliche, als auch eine  geschmackliche Frage.

 

Mir persönlich gefällt es nicht, wenn die Nasenfalte extrem ausgeprägt ist, sprich über der Nase hängt.


 Diese optische Begebenheit, im Bezug auf eine  übertypisierte Zuchtrichtung  lehnen wir strikt ab.

 

 

 

 

Hinweis!

Auch wenn wir sehr bemüht und gewillt sind, die genannten Aspekte in unserer mit Liebe geführten Mopszucht zu beachten, heisst dies nicht, das wir ganzheitlich bereits da angekommen sind, wo wir eigentlich züchterisch ankommen wollen.

Wir sind vielleicht auf einem guten Weg dahin, doch kann es vielleicht  noch einige Jahre dauern, bis unser Ziel erreicht ist.

Als Züchter kann man nur eines machen, alles dafür tun, das man es erreicht, jedoch kann dieser Weg auch mal lange und steinig werden, machmal erlebt man vielleicht auch Rückschläge, doch ich glaube diese liebenswerte Rasse ist es wert, weiterzumachen und dafür zu kämpfen.